Vidcon 2018: Unsere Top 3 Neuigkeiten

Ja, natürlich: in erster Linie ist die VidCon eine riesengroße Kirmes rund um die Creators und Influencer, die ihre Videos auf YouTube, Instagram, Facebook, Twitch – um nur ein paar Plattformen zu nennen – verbreiten. Und deren Fans. Und von denen gibt es dort Massen.

VidCon Festival 2018

Aber inmitten des Tohuwabohus sind eben auch: die Business Leader im Bereich Bewegtbildmarketing, Techanbieter und Vertreter der Plattformen, die alle über die neusten Entwicklungen und Trends berichten. Und deshalb fahren wir jährlich dahin. Um diese Trends aufzunehmen und für unsere Partner umzusetzen. Oder wie in diesem Fall, im Blog zu teilen.

Pascal und Stefan in Session

Deshalb hier unsere 3 wichtigsten Neuigkeiten von der VidCon für den Einsatz von Videos in Unternehmen.

Neuigkeit 1: IGTV

Dass Video immer mehr konsumiert und somit zu einem immer wichtigen Content-Element des Kommunikationsmix wird ist – um mal im amerikanischen zu bleiben – ein „Given“. Wer zahlen braucht, bitte.

Ausspielkanäle um mit dem Videocontent die Leute zu erreichen (weil einfach nur ein Video zu erstellen – damit ist keinem geholfen) gibt es einige – aber der Fokus der Plattformen richtet sich weiterhin immer mehr auf den Ausbau der Bewegtbildfunktionen.

Facebook hat vor etwa einem Jahr „Facebook watch“ gestartet – eine extra Videoplattform in Facebook. Mit mäßigem Erfolg, wie man auch daran sieht, dass diese in Europa immer noch nicht verfügbar ist.

Vielleicht konzentriert man sich dort auch mehr auf das im Juni veröffentlichte IGTV – Instagrams App für Videoinhalte. Eine weitere Möglichkeit mit Kunden und potentiellen Kunden via Video in Kontakt zu treten. Die Videos sind auf Mobilgeräte ausgerichtet (also hochkant)  und spielen automatisch ab.

Die Plattform ist dabei eng mit Instagram verzahnt, so dass sich hierüber große Zielgruppen erreichen lassen. Im Gegensatz zu Videos auf Instagram selbst, bzw. in den Stories, können die Videos deutlich länger sein – bis zu eine Stunde.

https://business.instagram.com/a/IGTV

Neuigkeit 2: LinkedIn

Goldie Chan / LinkedIn

Letztes Jahr hat die Plattform LinkedIn einen nativen Videoplayer integriert. Und was dort jetzt passiert fühlt sich in etwa so an wie die Anfangstage bei YouTube. Es wird ausprobiert, die ersten „Stars“ der Videoplattform etablieren sich. Der Unterschied zu YouTube: thematisch spielt sich alles im Bereich „Arbeiten“ und „Business“ ab.

Da hier noch nicht viele Mitglieder mit der Videofunktion arbeiten ist ein schneller Einstieg eine gute Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Man muss dafür in Kauf nehmen, dass es noch einige Bugs gibt, die die Abläufe etwas stören. Auch gibt es noch keine Playlisten, die erstellt werden können, und die Auffindbarkeit der Videos ist nach einiger Zeit alles andere als optimal.

Mit Workarounds, wie der Sortierung der Videos anhand Hashtags oder dem wiederholten Veröffentlichen ältere Inhalte kann man dem entgegentreten. Mehr dazu demnächst in einem gesonderten Beitrag hier im Blog.

https://www.linkedin.com/help/linkedin/answer/83106/sharing-a-video-on-linkedin?lang=en

Neuigkeit 3: Adobe Project Rush

Adobe Project Rush

Wir schulen oft im Bereich der mobilen Videoproduktion. Alles schon jetzt machbar, aber man muss sich diversen Apps für die Aufnahme und den Schnitt bedienen – Gute gibt es, aber ein einheitlicher Workflow und die Einbindung beispielsweise professionell erstellter grafischer Inhalte gestaltet sich schwierig bis unmöglich. Abhilfe könnte nun Adobe Rush schaffen.

Das neue System soll gegen Ende des Jahres erscheinen und bietet gleich eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber anderen Apps: eine Kamera-App ist integriert, die dort aufgenommenen Videos werden direkt in der Cloud gespeichert und können parallel auf Smartphone, Tablet und Desktop bearbeitet werden. Man hat die besten Funktionen aus Premiere, After Effects und Audition übernommen, ohne die App zu überladen um somit auch nicht geübten Produzenten die Arbeit zu erleichtern.

Der Workflow lässt sich mit Adobes Pro-Anwendungen verbinden, so dass es möglich ist eigene Grafik-Templates in After Effects zu erstellten, welche dann in Rush genutzt werden können. Zudem können Rush-Projekte von Cuttern in Premiere professionell weiter- oder nachbearbeitet werden. Mehr zu Adobe Projekt Rush gibt es auch hier in unserem Blog.

https://www.adobe.com/de/products/project-rush.html

Hat eines der obigen Themen dein Interesse geweckt und du interessierst dich dafür Videos in deiner Kommunikation zu nutzen? Dann nimm gerne Kontakt mit uns auf.